Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung im Jahr 2024 bei 59,4 Prozent. Die Windkraft macht mehr als die Hälfte davon aus, nämlich rund 31,5 Prozent der Gesamtstrommenge. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/03/PD25_091_43312.html). Auch wenn die Windkraft in anderen Bereichen wie Verkehr und Wärmeproduktion derzeit keine Rolle spielt, ist sie für unsere Stromerzeugung bereits bedeutend - und könnte noch viel mehr beitragen. Denn Windräder müssen oft deshalb stillstehen, weil sie an windigen Tagen zu viel Strom liefern und die Netze überlasten würden. Der Grund dafür: konventionelle Kohlekraftwerke blockieren mit ihrem Strom die Netze. Diese Kraftwerke sind nicht flexibel genug, um an Tagen mit viel Wind und Sonne ihre Produktion herunterzufahren und Platz für saubere erneuerbare Energie zu machen.
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Stehen Windräder nicht zu häufig still, um wirklich zur Stromerzeugung beizutragen?
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- Letzte Aktualisierung: 29.07.2025 durch Campact Team